Kuh „Büxi“ erheitert vor Weihnachten die Kinder im „Café Quitte“

| BENN

In der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am Quittenweg bringt das vom BENN-Team („Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“) begleitete Dienstagscafé allwöchentlich die Bewohnerschaft und auch Ehrenamtliche zum lockeren Miteinander zusammen. Am 17. Dezember stand der Nachmittag zum Jahresausklang im Zeichen des Weihnachtsfestes und richtete sich auch mit einem Figurentheater vor allem an Kinder und Jugendliche.

Fast bis auf den letzten Platz war das „Café Quitte“ gefüllt. Die Kinder konnten kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Immer wieder schaute man schon lange vor Beginn herein, wie alles so aufgebaut wurde. Mehrere Eltern und Ehrenamtliche aus dem Stadtteil waren auch mit dabei. Auf den Tischen lagen Mandarinen und allerlei weihnachtliches Gebäck wie Lebkuchen und Zimtsterne. Kaffee, Tee und Säfte wurden gereicht. Als Auftakt gab es dann das Figurentheaterstück „Büxi oder von der Freiheit – Figurenspiel nach einer (fast) wahren Geschichte“, welches schon zuvor beim Abendbrot am 12. Dezember und für den Chor der Grundschule am Pegasuseck am 13. Dezember vorab aufgeführt wurde.

Das Stück entstand in Regie von Christina Schelhas nach einer Idee von Larissa Jenne. Es geht um eine Kuh, die aus einem Tiertransporter ausgebüxt war und sich schon wochenlang im winterlichen Wald herumtrieb, aber ihre neugewonnene Freiheit war teuer erkauft, denn für eine kleine, einsame Kuh ist es allein in der Wildnis nicht einfach. Die Figuren für die Theateraufführung wurden von Salomé Klein und Larissa Jenne selber gestaltet, die dann auch zusammen mit Rafi Martin das Ganze nach zweiwöchiger Probearbeit den Anwesenden effektreich präsentierten. Die drei sind sonst vor allem im Puppen-, Objekt- und Figurentheater "Schaubude Berlin" in der Greifswalder Straße tätig, treten aber regelmäßig auch an anderen Orten in Deutschland auf. Die Theateraufführungen für den Chor der Grundschule am Pegasuseck und für die Kinder in der Quitte wurde von BENN organsiert und finanziert. Die Kinder und Jugendlichen waren von dem Gezeigten durchweg erheitert und erfreuten sich nach der Aufführung daran, die Puppen und Figuren näher zu betrachten, anzufassen und mit ihnen zu spielen.

Im Anschluss gab es kleine Geschenke für alle anwesenden Kinder und Jugendlichen. Dann saß man in vorweihnachtlicher Atmosphäre nett zusammen, um die Präsente zu bestaunen oder etwas zu Essen und Trinken sowie gemeinsam Plaudereien zu pflegen. Es hatte allen sichtbar gut gefallen.

Foto: Joachim Schmidt
Foto: Joachim Schmidt
Foto: Joachim Schmidt
Foto: Joachim Schmidt
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Foto: Joachim Schmidt
Foto: Joachim Schmidt
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